Logo der Yoga Schule Stuttgart, Rudolf Fuchs
Yoga-Schule Stuttgart
Rudolf Fuchs
Seit 1965

Sanskrit



Sprechen Sie Sanskrit?

Noch nicht?
Als Kenner werden Sie lächeln:
Sanskrit spricht man kaum, oder nur in Indien.


Brauchen Sie trotzdem Sanskrit?

Männer und Frauen als Wissenschaftler, Mathematiker, Ärzte,
Ingenieure, Unternehmer und Unternehmerinnen brauchen
zunehmend Zugang zu einer weltweit
versändlichen Ordnung.


Sanskrit

ist mehr als eine Sprache, Sanskrit ist eine ordnende Kraft.
Auf Sanskrit heißt die Sprache samskrita
und rita bedeutet höchste, kosmische Ordnung.


Beginnen Sie einfach dort,
wo Sie gerade stehen.



Einhundert Wörter Sanskrit
gesprochen

verschaffen Ihnen einen
soliden Sockel und wecken Ihr Interesse
für die nächsten Schritte.

Sanskrit - wie eigentlich jede Sprache -
kann nicht eins zu eins übersetzt werden.


Unser Lehrer, Selvarajan Yesudian, hat ein passendes Bild gezeichnet, den einsamen Wanderer auf einem in Serpentinen ansteigenden Bergpfad. Das Bild ist symbolisch, nicht nur für Worte und ihre Bedeutung. Jedes Wort und jedes Ereignis hat Sinn und Bedeutung, ist aber womöglich an jeder Kehre einem Wandel unterworfen. Nur das Ziel, der Gipfel, bleibt gleich.

Den Autoren des vom Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland (BDY) herausgegebenen "Sanskrit-Glossars" ist eine recht praktische Lösung gelungen: Sie haben unterschiedliche Übersetzungen ihren jeweiligen Urhebern zugeordnet und damit auf unterschiedliche Zusammenhänge, in denen das Wort erscheint, hingewiesen.

So wird deutlich: Ein Wort hat keine fixe Eigenbedeutung, sie ergibt sich aus der Absicht des Gesamttextes.

Ein Beispiel dafür, den Sinn eines Wortes und die dem Wort mitgegebene Absicht deutlich machen zu müssen, ist das heute in aller Munde befindliche Wort "Yoga". Ganz selten hat der Zusammenhang, in dem es gebraucht wird, etwas mit der Idee "Yoga" im bei uns geläufigen Sinn zu tun.

Das Wort "Yoga" ist ein Wort aus der Sanskritsprache. Es ist unübersetzbar. Es hat bei uns im Westen Eingang gefunden wie kaum ein anderes Wort aus fernen Welten. In Indien versteht man unter Yoga vielerlei, z. B. das Anjochen von Ochsen an die Deichsel des Karrens, das Ausführen mathematischer Aufgaben, das Einnehmen bestimmter Körperhaltungen usw. Das Einheitliche dieser unterschiedlichen Leistungen ist uns nicht so ohne weiteres zugänglich, einfach, weil uns - anders als dem Inder - der gemeinsame Oberbegriff fehlt - nämlich, alle Vielfalt der Erscheinungen dem Höchsten anzujochen. Lesen Sie zum Beispiel dazu den ersten Vers der Ishavasya Upanishad in Margret Distelbarth/Rudolf Fuchs "Umgang mit der Upanishad", Verlag Hinder + Deelmann.

Sanskrit ist eine wohlklingende, hochmelodiöse Sprache. Ihr Gebrauch dient nicht der Verständigung untereinander, sondern der Anrufung des Herrn. Wir brauchen als Übende Sanskrit nicht mit Eifer zu lernen - es sei denn wir hätten daran Freude -, die Wirkung der Worte beginnt bereits mit ihrem Gebrauch in Verbindung mit asanas-Körperhaltungen. Darauf sollten wir allerdings nicht verzichten. Es ist ein riesengroßer Unterschied, ob wir uns beim Stehen auf einem Bein mit einem Baum, als "Baumhaltung", assoziieren oder einem völlig neuen Erlebnis auf der Basis des Wortes "vrksa" Raum geben.

Hilfen bei der Begegnung mit Sanskrit:


Oder beginnen Sie Sanskrit Mantras zu chanten. Eine Anleitung mit den wichtigsten Vedischen Mantras finden Sie auf der CD "Vedische Mantras" von Jutta Marie Zimmermann, Raja Verlag. Im gleichen Verlag ist im Dezember 2003 die Broschüre von Jutta Marie Zimmermann "Sanskrit Devanagari Die Schrift aus der Stadt der Götter" als die auf diesem Gebiet am weitesten entwickelte Arbeit erschienen. Siehe auch Vorwort. Im gleichen Verlag ist die CD "Einige hundert Wörter Sanskrit" - zum Mitsprechen erschienen.

Margret Distelbarth hat ihre in der Yoga-Schule Stuttgart erarbeitete "Studienanleitung, Sanskrit, Einführung in Sprache und Schrift" dem Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland (BDY) zur Verfügung gestellt. Außerdem gibt es, ebenfalls vom BDY, ein "Sanskrit-Glossar".